Ein Geheimagent (gespielt von Patrick McGoohan) quittiert (“Resigned”) ohne nähere Angabe von  Gründen den Dienst. Unmittelbar danach wird er in seiner Wohnung betäubt und entführt. Er findet sich wieder an einem Ort ohne Namen - "The Village". Es ist ein subtiles Gefängnis für Leute die zuviel wissen, es erscheint wie ein luxoriöser, britischer  Badeort. Die Gefangenen können sich nur scheinbar frei bewegen und sind nicht von den Wärtern zu unterscheiden.

The Prisoner

Große weiße Ballons stehen auf Abruf bereit, um Flüchtige aufzubringen. Alle Einwohner tragen statt Namen Nummern, der Neuankömmling - Patrick McGoohan - erhält die Nummer  6. Der Ort wird von Nr. 2 und seinen Wärtern kontrolliert, eine Nr. 1 tritt nicht persönlich in Erscheinung. In  jeder Folge tritt eine neue Nr. 2 auf, die durch andere Methoden, Tricks oder Drogen von Nr. 6 zu erfahren versucht, weshalb er seine Arbeit niedergelegt “Resigned” hat;  Nr. 6 seinerseits versucht seine Individualität zu bewahren und zu fliehen.

Die in den Jahren 1966/67 entstandene surreale englische TV-Serie "The Prisoner"  (im Deutschen : Nummer 6) hat seine ganz besonderen Reize. Auch wegen der faszinierenden Umgebung der Handlung, die im Film nur "The Village"  genannt wird. Nr. 6 spielt jedoch in einem realen kleinen walisischen Örtchen namens  Portmeirion. Sein  Erbauer Sir Williams Clough-Ellis, verknüpfte die unterschiedlichsten Baustile  zu einer skurrilen und dennoch faszinierenden Kurlandschaft.


Zuerst bestanden Zweifel am Erfolg einer Serie, in der der “Held” immer wieder scheitert.
Alle 17 Folgen gibt es in einer DVD-Box (z.B. bei Amazon) in englischer Orginalversion.

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